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Erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing – 5. Wie viel darf Traffic kosten?

Thursday, March 11th, 2010

In diesem fünften Beitrag unserer Serie zum Thema „Erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing“ werde ich Ihnen einige Tipps dazu geben, wie Sie sicherstellen können, dass Sie für den bei Suchmaschinen gekauften Traffic nicht zu viel bezahlen. Neben der Optimierung der Suchbegriffe (Keywords), des Anzeigentexts und der Einstiegsseite ist es für den Erfolg Ihrer SEM-Kampagnen wichtig, Traffic bei den richtigen Suchmaschinen zu kaufen. Wenn Sie jedoch nicht wissen, wie viel Sie für die gewünschten Suchbegriffe bieten sollen, riskieren Sie, entweder wertvollen Traffic zu verlieren oder zu viel Geld für Ihre SEM-Kampagnen auszugeben – im schlimmsten Fall sogar beides.

Allgemeine Prinzipien

Die wichtigste Regel bei der Bestimmung des richtigen Preises für SEM-Traffic lautet: Bezahlen Sie niemals mehr, als Sie durch den gekauften Traffic wieder einnehmen. Wenn Sie dieses Prinzip missachten, können Sie sehr schnell mit Ihren Kampagnen Geld verlieren! Es ist daher extrem wichtig, dass Sie über entsprechende Tracking-Mechanismen verfügen, um die Einnahmen überwachen und sie den angefallenen Marketingkosten zuordnen zu können. Im Idealfall sollte das Verhältnis zwischen Kosten und Einnahmen auf der kleinstmöglichen Ebene überprüfbar bleiben, damit Sie in der Lage sind, die Kosten-Nutzen-Performance einzelner Suchbegriffe zu überwachen. Bei der Betrachtung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses auf Suchbegriffebene muss jedoch immer berücksichtigt werden, dass stichhaltige Erkenntnisse zum Wert des Traffics, der durch den jeweiligen Suchbegriff generiert wird, nur mit einer ausreichend großen Datenbasis möglich sind – als Faustregel lassen sich im Normalfall 100 Klicks ansetzen. Auf dieses Thema werde ich später in diesem Artikel und auch im sechsten und letzten Beitrag dieser Serie noch einmal zurückkommen.

Viele Publisher mit Websites, die ihre Einnahmen zu einem großen Teil über das eBay Partner Network generieren, haben uns gefragt, wie sie eine Verbindung zwischen den SEM-Kosten und den QCP-Einnahmen (Quality Click Pricing) herstellen können. Beim QCP-Modell können die EPC-Beträge (Earnings Per Click) bis hinunter auf die Kampagnenebene verfolgt werden. Den meisten Publishern, die SEM-Traffic kaufen, empfehlen wir, die Suchmaschinen-Anzeigengruppen so einzurichten, dass sie eng mit ihren eBay Partner Network-Kampagnen verknüpft sind. Auf diese Weise können Sie direkt die Kosten des Traffics, den Sie auf Ihre eBay-Kampagnen leiten, mit den Einnahmen aus diesen Kampagnen vergleichen. Um Ihre CPC-Werte (Cost Per Click) für Suchbegriffe in diesen Kampagnen zu optimieren, können Sie zusätzlich dem Traffic, der durch SEM auf Ihre Website geleitet wurde, eine eindeutige persönliche ID pro Suchbegriff zuordnen. Anhand der Transaktionsstatistik lässt sich dann nachprüfen, wie viele Einnahmen durch die einzelnen persönlichen IDs generiert wurden. Ein Blick auf den Erlös aus Höchstgeboten – auch wenn dieser Wert nur einer von mehreren Faktoren ist, die vom QCP-Algorithmus berücksichtigt werden – vermittelt einen ziemlich guten Eindruck von der relativen Performance der unterschiedlichen Suchbegriffe innerhalb einer Kampagne.

Einschätzung des Werts Ihrer Suchbegriffe

Nachdem Sie die Tracking-Mechanismen eingerichtet haben, müssen Sie als nächsten Schritt bei der Optimierung der SEM-Traffic-Kosten eine möglichst genaue Abschätzung des durchschnittlichen Erlöses pro Klick (Revenue Per Click, RPC) für jeden Ihrer Suchbegriffe vornehmen. Dies mag zwar auf den ersten Blick wie eine recht einfache Aufgabe aussehen, es lohnt sich aber trotzdem, etwas Zeit zu investieren, damit diese Werteinschätzung so korrekt wie möglich ist, da sie letztendlich die Basis für alle anderen Aspekte der CPC-Optimierung bildet. Ohne eine exakte RPC-Einschätzung für den jeweiligen Suchbegriff lässt sich nicht in Erfahrung bringen, ob Sie für den Traffic, der durch diesen Suchbegriff generiert wird, zu viel oder zu wenig bezahlen.

Die Einschätzung des Werts von Suchbegriffen, für die eine solide Datenbasis vorhanden ist, ist auf jeden Fall einfacher als der Versuch, Suchbegriffe mit geringem Traffic-Volumen oder gar ganz neue Suchbegriffe einzuschätzen. Sie können zwar jederzeit Methoden der statistischen Analyse verwenden, um herauszufinden, wie verlässlich die Einschätzung des Werts eines Suchbegriffs auf der Grundlage der Anzahl der generierten Klicks ist. Wie oben bereits erwähnt, kann Ihnen aber auch eine einfache Faustregel weiterhelfen. Ab ca. 100 Klicks können Sie nämlich relativ sicher sein, dass die Division des Erlöses aus diesen Klicks durch die Anzahl der generierten Klicks eine ziemlich gute Annäherung an den tatsächlichen RPC-Wert erbringt. Sie können daher die Ermittlung des RPC-Werts, den Sie diesen Suchbegriffen zuweisen, ganz allein auf deren Performance basieren lassen.

Die Ermittlung eines korrekten RPC-Werts für Suchbegriffe, die zu weniger als 100 Klicks geführt haben, ist zwar schwieriger, aber keineswegs unmöglich. Bei diesen Suchbegriffen kommt es darauf an, die begrenzten Informationen, die Ihnen zum jeweiligen Suchbegriff zur Verfügung stehen, mit Daten zu verwandten Suchbegriffen zu kombinieren. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben 50 Klicks für den Suchbegriff „ipod nano 8 gb schwarz“ und diese Klicks haben Einnahmen in Höhe von 10 € bei einem RPC von 0,20 € generiert. Ihre anderen Suchbegriffe mit „ipod“ weisen bei Tausenden von Klicks einen RPC von 0,10 € auf. In diesem Beispiel haben Sie nur 50 % der für den Suchbegriff „ipod nano 8 gb schwarz“ erforderlichen Schwelle von 100 Klicks erreicht, sodass es sich anbietet, 50 % des RPC-Werts des Suchbegriffs auf diesen Klicks und 50 % auf den durchschnittlichen RPC-Wert für andere Suchbegriffe mit „ipod“ basieren zu lassen. Das Ergebnis wäre ein Wert von 0,15 € für den Suchbegriff „ipod nano 8 gb schwarz“. Wenn Sie im Laufe der Zeit dann mehr Klicks für den Suchbegriff generieren, sollte sich die prozentuale Gewichtung, die Sie bei der Einschätzung des RPC-Werts den Klicks für diesen Suchbegriff zuweisen, entsprechend erhöhen (d.h., bei 75 Klicks sollten die Klicks für „ipod nano 8 gb schwarz“ 75 % der Gewichtung und die anderen Suchbegriffe mit „ipod“ 25 % der Gewichtung erhalten), bis der Suchbegriff 100 Klicks erreicht hat und Sie bei dessen RPC-Bewertung nicht mehr auf verwandte Suchbegriffe angewiesen sind. Anders herum sollte bei einem neuen Suchbegriff, der bisher noch keine Klicks generiert hat, zu 100 % der RPC-Wert für verwandte Suchbegriffe verwendet werden, um eine anfängliche RPC-Einschätzung zu ermöglichen. Diese Einschätzung kann dann später korrigiert werden, je mehr Klicks für den neuen Suchbegriff generiert werden.

Eine der Herausforderungen bei der Ermittlung des RPC-Werts für Suchbegriffe mit geringem Klickvolumen besteht darin, passende Suchbegriffe zu ermitteln, die als Grundlage für die Wertermittlung verwendet werden können. Dafür gibt es nach meiner Erfahrung verschiedene Ansätze, die Erfolg versprechen: Sie können beispielsweise Suchbegriffe wählen, die dieselben Wörter verwenden (wie bei den Suchbegriffen „ipod“, „ipod nano“ und „ipod nano 8 gb schwarz“, die alle das Wort „ipod“ enthalten), Sie können Suchbegriffe aus derselben Kategorie wählen (z.B. MP3-Player) oder Sie können Suchbegriffe wählen, die Traffic zu Produkten mit einem ähnlichen durchschnittlichen Verkaufspreis leiten.

Schließlich sollten Sie auch berücksichtigen, dass sich der Wert Ihrer Suchbegriffe im Laufe der Zeit ändern wird. Saisonale Trends und Änderungen bei der Beliebtheit bestimmter Produkte führen nicht nur dazu, dass die Zahl der Benutzer schwankt, die nach diesen Produkten suchen und auf entsprechende Anzeigen klicken, sondern sie wirken sich auch auf die Wahrscheinlichkeit aus, dass die Benutzer, die auf Ihre Anzeige klicken, das Produkt auch tatsächlich kaufen. So war zum Beispiel während der Weihnachtssaison 2009 in Großbritannien der Suchbegriff „go go hamsters“ (ein Roboterspielzeug, das auf den Wunschzetteln fast aller Kinder statt) sehr populär, während er zwölf Monate zuvor kaum irgendwo aufgetaucht ist – und wer weiß, welche Rolle der Suchbegriff 2010 spielen wird. Es ist daher wichtig, dass Sie die Performance Ihrer Suchbegriffe im Laufe der Zeit im Blick behalten und deren RPCs entsprechend anpassen, damit Sie stets den richtigen Betrag für Ihren Traffic bezahlen.

Grundlagen der CPC-Optimierung – Bieten nach Durchschnittsmarge

Nachdem Sie den Wert der Suchbegriffe in Ihrem Portfolio eingeschätzt haben, können Sie damit beginnen, auf der Grundlage der RPC-Werte der Suchbegriffe die zugehörigen CPCs zu optimieren. Die einfachste Methode dafür besteht darin, eine prozentuale Durchschnittsmarge festzulegen, die Sie durch Ihre SEM-Aktivitäten erzielen möchten, und die CPCs für alle Ihre Suchbegriffe so einzurichten, dass diese Marge möglichst erreicht wird. Nehmen wir beispielsweise an, Sie möchten für alle Ihre SEM-Aktivitäten eine Marge von 10 % erreichen. Wenn nun z.B. der Suchbegriff „Hockeyschläger“ einen RPC-Wert von 0,10 € aufweist, ist als CPC ein Wert von 0,09 € anzupeilen. Diesen Wert, der Ihnen eine Marge von 0,01 € (oder 10 %) lässt, werde ich im Weiteren als „CPC-Zielwert“ bezeichnen.

Ein wenig komplizierter wird die ganze Sache durch den Umstand, dass der maximale CPC-Wert, den Sie für einen Suchbegriff anbieten, bei allen großen Suchmaschinen, die mit einem System auf Auktionsbasis operieren, genau das ist, was der Name schon sagt – der maximale Wert, den Sie für einen Klick auf diesen Begriff zu zahlen bereit sind. Der Betrag, den Sie dann tatsächlich für jeden Klick bezahlen, kann irgendwo zwischen dem von Ihnen angegebenen maximalen CPC-Wert und dem minimalen CPC-Wert liegen, der von der Suchmaschine für Ihre Anzeige zum jeweiligen Suchbegriff festgelegt wurde. Dieser Wert wird anhand des maximalen CPC-Werts und der Qualitätsbewertung (dem Qualitätsfaktor) Ihrer Anzeige im Vergleich zu denen anderer Advertiser ermittelt, die für denselben Suchbegriff bieten. Für das „Hockeyschläger“-Beispiel oben heißt dies, dass Sie bei einem maximalen CPC-Wert von 0,09 € in den meisten Fällen weniger als den CPC-Zielwert von 0,09 € zahlen müssen. Damit liegt zwar die Marge über 10 %, es besteht aber auch die Gefahr, dass Ihnen Traffic verloren geht, den Sie mit einer noch akzeptablen Marge hätten erhalten können, wenn Sie einen nur wenig höheren Betrag geboten hätten: Ihre Anzeige wurde wegen Ihres 0,09-€-Gebots möglicherweise weiter unten platziert, als dies bei einem maximalen CPC-Betrag von 0,10 € oder 0,11 € der Fall gewesen wäre, bei dem Sie am Ende Ihren CPC-Zielwert von 0,09 € bezahlt hätten.

Die Ermittlung des maximalen CPC-Betrags, der für das Erreichen des CPC-Zielwerts geboten werden muss, kann schwierig sein. Eine einfache, aber ausreichend effektive Methode besteht darin, sich die maximalen CPC-Beträge anzusehen, die Sie in der Vergangenheit für einen Suchbegriff geboten haben, und diese Beträge mit dem durchschnittlichen CPC-Betrag zu vergleichen, den Sie für diesen Suchbegriff im selben Zeitraum tatsächlich gezahlt haben. Der Prozentwertunterschied zwischen den beiden Werten kann dann auf Ihren CPC-Zielwert angewendet werden, um zu bestimmen, welchen maximalen CPC-Betrag Sie bieten sollten. Wenn wir für das „Hockeyschläger“-Beispiel von einem durchschnittlichen CPC-Betrag für den Suchbegriff von 75 % des maximalen CPC-Betrags ausgehen, müssten wir für die Entscheidung, welchen maximalen CPC-Betrag wir für diesen Suchbegriff bieten möchten, den CPC-Zielwert (0,09 €) durch 0,75 teilen, um den entsprechenden maximalen CPC-Betrag (0,12 €) zu erhalten.

CPC-Optimierung für Fortgeschrittene – Bieten nach Elastizität

Die Optimierung Ihrer CPCs anhand eines pauschalen Prozentsatzes für alle Suchbegriffe ist eine hervorragende Methode, um überhaupt erst einmal Ordnung in Ihre Kampagnen zu bekommen – sie ist einfach durchzuführen, bedarf keines größeren Datenanalyseaufwands (ganz verzichtbar ist die Datenanalyse jedoch auch dabei nicht) und erbringt im Vergleich zu einem Portfolio von Suchbegriffen ohne optimierte CPCs erkennbar bessere Ergebnisse. Im Vergleich zu fortgeschritteneren CPC-Optimierungsmethoden gelten aber für einen derartigen Ansatz gewisse Einschränkungen. Zu den bekannteren dieser CPC-Optimierungsmethoden gehört das Bieten auf der Grundlage dessen, wie „elastisch“ die Suchbegriffe in Ihrem Portfolio sind. Ich nenne diesen Ansatz „Bieten nach Elastizität“, andernorts wird er aber in Anlehnung an ähnliche Methoden im Aktienhandel auch als „Portfolio-Optimierung“ bezeichnet.

Die Theorie hinter dem Bieten nach Elastizität ist recht einfach. Bei der Bestimmung des für einen Suchbegriff zu bietenden CPC-Betrags müssen Sie nicht nur den Wert (RPC) des Traffics kennen, der über diesen Suchbegriff generiert wird, sondern Sie müssen sich auch darüber im Klaren sein, welcher CPC-Betrag erforderlich ist, um diesen Traffic auch tatsächlich zu erhalten – mit anderen Worten: wie elastisch (oder eben unelastisch) der Suchbegriff ist. Nehmen wir z.B. an, Sie betreiben eine Golf-Website und möchten zwei Suchbegriffe zu beliebten Golfschlägern kaufen: „Callaway big bertha“ und „Callaway big bertha diablo edge driver“, für die beide derselbe RPC-Wert gilt. Für den ersten Suchbegriff gibt es viele Advertiser-Gebote, während auf den zweiten nur von einem oder zwei Advertisern geboten wird. Wenn Sie in diesem Beispiel Ihren Gebotsbetrag nach der durchschnittlichen Marge ermitteln würden, wäre das Gebot für beide Suchbegriffe identisch. Verfechter des Bietens nach Elastizität würden dies jedoch nicht für den richtigen Ansatz halten und stattdessen empfehlen, für „Callaway big bertha diablo edge driver“ weniger zu bieten, da sich eine Reduzierung des CPC-Werts für diesen Suchbegriff nur relativ marginal auf die Positionierung der Anzeige auf der Seite und damit auf die Menge an generiertem Traffic (und die Einnahmen) auswirkt. Dafür würden sie aber das Gebot für „Callaway big bertha“ höher ansetzen, da ein höherer CPC-Betrag signifikante Auswirkungen auf die Position der Anzeige, den Traffic und die Einnahmen haben könnte. Anders gesagt: Der Suchbegriff, der umkämpfter ist, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit elastischer als derjenige, für den es nicht so viele Gebote gibt.

Wenn das Bieten nach Elastizität auf ein ganzes Portfolio von Suchbegriffen angewendet wird, ist die ganze Sache wesentlich komplizierter. Um diese Form des Bietens erfolgreich einsetzen zu können, müssen Sie möglichst genau wissen, wie viele Klicks jeder Suchbegriff bei jedem maximalen CPC-Wert, den Sie bieten können, generieren wird, wie hoch der CPC-Betrag sein wird, den Sie am Ende tatsächlich für diese Klicks zahlen, und wie hoch der Erlös sein wird, den Sie durch jeden dieser Klicks erzielen. Selbst dieser letzte Teil ist nicht einfach, da unterschiedliche Suchbegriffe hinsichtlich des RPC- und des CPC-Werts unterschiedlich elastisch sind (so sinkt z.B. der RPC-Wert für einige Suchbegriffe, wenn deren Anzeigen in der Suchmaschinenanzeige ganz oben erscheinen, da die so generierten Klicks weniger zielgerichtet sind als Klicks aus Anzeigen an einer Position weiter unten). Wenn Sie all dies wissen, können Sie genau die Kombination aus Suchbegriffen und CPCs ermitteln, die die maximal möglichen Einnahmen für Ihr konkretes Marketingbudget generiert.

Für die meisten Betreiber von Websites, die kleine SEM-Kampagnen laufen haben, um Traffic auf ihre Nischen-Websites zu leiten, bietet dieser Ansatz unüberwindbare Nachteile. Da wäre zum einen die riesige Menge an Daten, die benötigt wird, um ein annähernd genaues Bild der Elastizität der einzelnen Suchbegriffe hinsichtlich der Kosten und der Einnahmen zu erhalten. Zum anderen ist das Verarbeiten, Speichern und regelmäßige Aktualisieren aller erforderlichen Informationen zeitaufwendig und unter Umständen auch recht teuer. Und schließlich ist es alles andere als einfach, all die Daten für die Bestimmung des optimalen CPC-Betrags für jeden einzelnen Suchbegriff zu analysieren, um die Rendite Ihrer Marketingausgaben zu maximieren! Es gilt also: Für Publisher, die SEM-Traffic in großem Stil kaufen und über die entsprechenden Daten und Ressourcen verfügen, ermöglicht das Bieten nach Elastizität bei gleichen Marketingausgaben deutlich höhere Einnahmen. Wer in der Lage ist, die für das Bieten nach Elastizität erforderlichen Daten zusammenzutragen, kann sogar die inkrementellen Einnahmen berechnen, die jeder zusätzliche Dollar erbringen würde, der für die einzelnen Suchbegriffe ausgegeben wird. Dies wiederum macht es möglich, für jeden Suchbegriff einen maximalen CPC-Wert festzulegen, bei dem die inkrementellen Einnahmen den inkrementellen Ausgaben entsprechen, und so das optimale Gesamtausgabenniveau für Ihre SEM-Aktivitäten zu bestimmen. Angesichts der Schwierigkeiten, die mit der erfolgreichen Durchführung des Bietens nach Elastizität verbunden sind, würde ich jedem, der diese Herangehensweise ins Auge fasst, empfehlen, bei auf das SEM spezialisierten Agenturen Rat zu suchen. Viele von ihnen bieten technische Lösungen an, die diese Art der Optimierung ermöglichen.

Bieten nach Tageszeit und Wochentag (Anzeigenplanung)

Unabhängig davon, welche Bietmethode Sie verwenden, gibt es ein relativ einfaches Verfahren, das Ihnen dabei helfen kann, Ihre SEM-Ausgaben noch weiter zu optimieren: das Bieten unterschiedlicher Beträge für unterschiedliche Tageszeiten und Wochentage. Google nennt dies „Anzeigenplanung“. Je nach Inhalt und Publikum einer Website ist es häufig so, dass Klicks auf SEM-Anzeigen, die an einem bestimmten Wochentag oder zu einer bestimmten Tageszeit angezeigt werden, eine überdurchschnittlich hohe oder geringe Konvertierungswahrscheinlichkeit haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Abweichungen recht extrem ausfallen können (in vielen Fällen sind Abweichungen von mehr als 50 % im Vergleich zum Durchschnitt möglich). Das wochentags- oder tageszeitabhängige Variieren der Gebotsbeträge für Ihre Suchbegriffe kann daher großen Einfluss auf die Rentabilität Ihrer Kampagnen haben.

Mithilfe der „Anzeigenplanung“-Tools können Sie Ihre Gebote variieren, indem Sie die für Ihre Suchbegriffe festgelegten CPC-Beträge mit einem Gebotsfaktor für den jeweiligen Zeitraum und Wochentag versehen. Wenn Sie also festgestellt haben, dass Klicks auf Ihre SEM-Anzeigen, die montags zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr erfolgen, 20 % weniger wert sind als der Wochendurchschnitt, können Sie für diesen Zeitraum einen Gebotsfaktor von 0,8 zuweisen. Der maximale CPC-Betrag des Suchbegriffs, für den dieser Gebotsfaktor gilt, würde damit für diesen vierstündigen Zeitraum z.B. von 0,10 € auf 0,08 € abgesenkt werden.

Budgetkontrolle

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass eine optimale Nutzung Ihres SEM-Budgets nur dann möglich ist, wenn Sie Ihre SEM-Gesamtausgaben im Blick behalten. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie ein festes Budget haben, das für SEM-Aktivitäten investiert werden soll. Faktoren wie Schwankungen bei der Anzahl der Suchenden, die Qualitätsbewertung Ihrer Anzeigen und die Anzahl konkurrierender Advertiser können beträchtliche Auswirkungen darauf haben, wie viel Sie für Ihre SEM-Aktivitäten bezahlen müssen. Dies kann es schwierig machen, die Ausgaben mit dem Budget in Einklang zu bringen. Eine der am häufigsten benutzten Optionen zur Eindämmung der Kosten ist die Festlegung eines Tagesbudgets für die Kampagne. Für jede Ihrer Google-Kampagnen müssen Sie einen Betrag festlegen, den Sie maximal pro Tag ausgeben möchten. Wenn dieser Betrag im Laufe eines Tages erreicht wird, werden die Anzeigen an diesem Tag nicht mehr geschaltet; sie erscheinen dann erst wieder am nächsten Tag. Viele Advertiser setzen diesen Maximalbetrag für ihre Kampagnen relativ niedrig an, um nicht zu viel auszugeben.

Auch wenn es recht einfach ist, die Tagesausgaben für eine Kampagne auf ein niedriges Niveau zu begrenzen, und auch wenn diese Beschränkung dabei hilft, das Budget unter Kontrolle zu halten, ist ein solches Vorgehen definitiv nicht die beste Methode, wenn es darum geht, die Einnahmepotenziale des vorhandenen Budgets optimal auszuschöpfen. Lassen Sie mich dies an einem leicht übertriebenen Beispiel illustrieren: Nehmen wir einmal an, Sie haben eine Kampagne mit einem einzigen Suchbegriff und möchten für diese Kampagne bis zu 100 € pro Tag ausgeben. Eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen, besteht darin, einen maximalen CPC-Betrag von 0,20 € festzulegen und das Kampagnenbudget auf 100 € zu begrenzen. Wenn wir davon ausgehen, dass es genügend Suchen nach dem Suchbegriff gibt und dass Ihre Anzeige attraktiv genug ist, erhalten Sie für Ihre Anzeige z.B. 667 Klicks mit einem durchschnittlichen CPC-Betrag von 0,15 €, Ihr Budget ist aber bereits um 10.00 Uhr komplett aufgebraucht. Google bietet zwar die Option, die Anzeigenschaltung gleichmäßig über den ganzen Tag zu verteilen, wodurch Sie das Problem umgehen würden, dass Ihre Anzeige während 14 von 24 Stunden gar nicht angezeigt wird. Aber bei einem gleichbleibenden durchschnittlichen CPC-Betrag wäre die Klickzahl weiterhin auf nur 667 Klicks pro Tag beschränkt.

Wenn Sie vor allem an eine feste Ausgabegrenze gebunden sind, sollten Sie lieber Ihre CPCs anpassen. Bei dieser Methode würden Sie weiterhin für jede Ihrer Kampagnen Tagesbudgets festlegen, die so hoch angesetzt sind, dass Sie sie realistischerweise nie erreichen (im Beispiel oben wären dies z.B. 10.000 €). Sie könnten dann Ihre CPC-Beträge so niedrig ansetzen, dass Ihre Budgetgrenze nicht überschritten wird. Für das Beispiel oben hieße dies, dass Sie Ihre CPC-Beträge ungefähr auf die Hälfte reduzieren und trotzdem ca. 100 € pro Tag ausgeben würden, dabei aber doppelt so viele Klicks generieren. Dies erfordert ein gewisses Herumexperimentieren, aber nach ein paar Tagen der CPC-Anpassung werden sie schnell die richtige Balance finden, mit der Sie innerhalb Ihrer Budgets bleiben, Ihre Anzeigen immer online haben und wesentlich mehr Klicks mit einem niedrigeren CPC-Betrag generieren, als wenn Sie lediglich ein maximales Tagesbudget zur Beschränkung Ihrer Ausgaben nutzen würden.

In der letzten Folge unserer Serie zum erfolgreichen Suchmaschinen-Marketing werde ich mich mit einem Thema beschäftigen, das all den unterschiedlichen Themen, die in den ersten fünf Folgen besprochen wurden, zugrunde liegt – dem Testen und Optimieren.

Chris Howard
Leiter des europäischen eBay Partner Network-Teams und ehemaliger SEM-Manager bei eBay UK

Erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing – 4. Wo kann ich Traffic kaufen?

Monday, March 8th, 2010

Bisher haben sich die Artikel in meiner kleinen Serie zum erfolgreichen Suchmaschinen-Marketing auf Techniken konzentriert, die auf das Kaufen von Traffic bei allen bekannten Suchmaschinen zutreffen. Die ganze Optimierung von Suchbegriffen, Anzeigentext, und Einstiegsseiten nutzt aber nichts, wenn Sie Ihren Traffic an der falschen Stelle kaufen. In diesem vierten Teil der Serie erhalten Sie daher einige Tipps, welche Traffic-Quellen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und welchen mit Vorsicht begegnet werden sollte.

Bei welchen Suchmaschinen sollte ich meinen Traffic kaufen?

Wenn es um das Suchen im Internet geht, denken die allermeisten Leute natürlich sofort an Google. Dies schlägt sich auch ganz deutlich in den Statistiken nieder: Laut Nielsen NetRatings verarbeitete Google im November 2009 allein in den USA 15,4 Milliarden Seitenabrufe. Die größten Konkurrenten kamen dagegen nur auf 2,7 Milliarden (Yahoo! Search) bzw. knapp 2 Milliarden Impressionen (Bing von Microsoft). Allen anderen Suchmaschinen gelang es nicht, die Schranke von 1 Milliarde Seitenabrufen zu überwinden. In vielen europäischen Ländern ist der Marktanteil von Google noch größer als in den USA – in Märkten wie Deutschland liegt er bei über 90 %. Das führt dazu, dass Advertiser fast ausnahmslos mit Google beginnen, wenn sie die ersten Schritte beim Suchmaschinen-Marketing wagen. Die anderen Optionen, die der Markt bietet, werden dabei häufig überhaupt nicht beachtet.

Dies ist zwar verständlich, aber ich halte es für einen Fehler, sich einzig und allein auf Google AdWords zu beschränken. Dazu später mehr. Trotzdem ist Google so etwas wie der natürliche Ausgangspunkt – eine SEM-Strategie, bei der Google keine Rolle spielt, ist schwer vorstellbar. Google ist nicht nur beim Traffic-Volumen ganz vorn dabei, sondern setzt meistens auch in Bereichen wie den Advertiser-Richtlinien, der Bestimmung der Anzeigenqualität und den verfügbaren Targeting-Optionen die Standards, denen die anderen Suchmaschinenbetreiber folgen. Es zahlt sich daher auch dann aus, sich mit Google auszukennen, wenn Sie bei anderen Suchmaschinen Anzeigen schalten möchten. Für SEM-Neulinge gibt es darüber hinaus bei Google auch verständliche und umfassende Hilfeinformationen. Die Kombination aus überragenden Zugriffszahlen und Bereitstellung von Traffic mit gleichbleibend hoher Qualität für die Advertiser bringt es mit sich, dass die meisten Advertiser den Großteil ihrer SEM-Budgets für Google ausgeben, wobei aber das konkrete Ausmaß vom relativen Marktanteil abhängen sollte, den die jeweilige Suchmaschine in den Ländern erzielt, in denen Anzeigen geschaltet werden.

Trotz der vielen Vorzüge, die Google seinen Konkurrenten voraus hat, rate ich dennoch jedem, der es mit dem Suchmaschinen-Marketing ernst meint, auch mit den größten Rivalen von Google zu experimentieren. Die Angebote von Yahoo! und Microsoft, d.h. Yahoo! Search Marketing (häufig auch nur YSM genannt) und Microsoft AdCenter funktionieren beide ganz ähnlich wie Google AdWords: Suchbegriffe (Keywords) werden in Kampagnen (Campaigns) und Anzeigengruppen (AdGroups) organisiert, bei jeder Anzeigengruppe können unterschiedliche Anzeigentextvariationen rotiert werden, und anhand eines Qualitätsfaktors (Quality Score) wird für jeden Suchbegriff die Relevanz der Anzeigen ermittelt. Dank dieser Ähnlichkeiten im Aufbau und Ablauf ist es relativ einfach, bestehende Google AdWords-Kampagnen auch für YSM und AdCenter zu verwenden. Sowohl Yahoo! als auch Microsoft haben sich in den letzten Jahren verstärkt darum bemüht, ihre Systeme an AdWords anzugleichen – zum Teil auch, um so die Übernahme von Kampagnen von Google zu vereinfachen.

Benutzerfreundlichkeit ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Advertiser Zeit und Geld in YSM und AdCenter investieren sollten. Es gibt glücklicherweise bei beiden Anbietern auch noch ein paar andere überzeugende Gründe, dort Anzeigen zu schalten. Da wäre zum einen das Traffic-Volumen, das beide bieten und das es allemal wert ist, genutzt zu werden – auch wenn es nicht so hoch wie bei Google ausfällt. So können Sie beispielsweise bei der Übertragung Ihrer Google-Kampagnen auf YSM und AdCenter in den USA mit einem um ca. 25 % bis 30 % höheren SEM-Traffic-Volumen rechnen. Zum anderen führt die geringere Konkurrenz um Keywords unseren Erfahrungen nach auch dazu, dass die CPC-Beträge, also die Kosten, die pro Klick anfallen, bei YSM und AdCenter tendenziell um 25 % bis 50 % unter denen von Google liegen. Drittens ist besonders YSM in puncto Traffic-Qualität Google mindestens ebenbürtig – bei einigen Keyword-Segmenten haben wir bei YSM sogar einen höheren Erlös pro Klick feststellen können als bei Google. Kanoodle und FinditQuick. Ob es sich lohnt, Zeit und Ressourcen für das Kaufen von Traffic bei diesen „Tier 2“-Suchnetzwerken zu investieren, sollte nach meiner Ansicht jedoch sehr gut überlegt werden. Erstens ist der Unterschied bei den zu erwartenden Traffic-Volumen im Vergleich zu den großen Drei der Branche beträchtlich. Zweitens funktionieren die meisten dieser „Tier 2“-Netzwerke anders als AdWords. So gibt es z.B. bei ihnen häufig keine Anzeigengruppen, sodass für jeden einzelnen Suchbegriff ein eigener Anzeigentext bereitgestellt werden muss. Das muss nicht unbedingt negativ sein, aber Sie können eben nicht einfach Ihre Google-Kampagnen herunterladen und sie übernehmen. Schließlich ist bei vielen „Tier 2“-Netzwerken auch die Traffic-Qualität schlechter als bei Traffic, der bei Google, YSM und AdCenter gekauft wurde. Trotz der vergleichsweise niedrigen CPC-Beträge, die man bei diesen Netzwerken zahlen muss, rate ich Ihnen dazu, sich vor dem Kaufen von Traffic bei „Tier 2“-Netzwerken genau die unterschiedlichen Optionen anzusehen, die Google, YSM und AdCenter bieten, um den Traffic auf Ihren Websites zu erhöhen.

Traffic-Targeting

Nachdem Sie sich entschieden haben, bei welchen Suchmaschinen Ihre Anzeigen erscheinen sollen, können Sie in großem Maße selbst die Reichweite und Wirksamkeit Ihrer Kampagnen beeinflussen, indem Sie dafür sorgen, dass Ihre Anzeigen für das jeweilige Publikum möglichst relevant sind. Google, YSM und AdCenter bieten zu viele verschiedene Targeting-Optionen, als dass man sie alle in nur einem Blog-Artikel abhandeln könnte. Daher werde ich mich an dieser Stelle auf die drei wichtigsten beschränken: Sprachen und Orte, Suchnetzwerke und Content-Netzwerke. Auf einige der anderen verfügbaren Targeting-Optionen, wie Suchbegriff-Optionen, sind wir bereits in früheren Blog-Artikeln eingegangen, und wir werden auch in Zukunft auf weitere Targeting-Optionen, wie beispielsweise das Bieten für bestimmte Tageszeiten, eingehen.

Sprachen und Orte

Angesichts der globalen Ausrichtung der großen Suchmaschinen ist es unabdingbar, dafür zu sorgen, dass Sie nur für Anzeigen zahlen, die Benutzern einer bestimmten Sprache oder in bestimmten Ländern angezeigt werden. Auch wenn das sprachen- und ortsorientierte Targeting ein selbstverständlicher Faktor beim Suchmaschinen-Marketing sein sollte, vernachlässigen viele Advertiser diese grundlegenden Einstellungen für ihre Kampagnen und verschwenden so beträchtliche Geldsummen.

Suchmaschinen gleichen die Sprachen, für die Sie Anzeigen schalten, mit den Spracheinstellungen ab, die die Benutzer für ihre Suchoberfläche festgelegt haben. Wenn Sie also Ihre Anzeigen ausschließlich auf englischsprachige Benutzer ausrichten, werden diese Anzeigen nur denjenigen Benutzern angezeigt, bei denen Englisch eingestellt ist. Beim Targeting nach Sprache gibt es einige bewährte Vorgehensweisen, die ich Ihnen ans Herz legen möchte. Zum einen sollten Ihre Anzeigen nur für die Sprachen angezeigt werden, in denen Ihre Website präsentiert wird. Wenn Sie Ihre Anzeigen auf Spanisch sprechende Benutzer ausrichten, ohne eine spanischsprachige Website zu betreiben, erhöhen Sie zwar möglicherweise Ihre Reichweite, aber die Zahl der Konversionen wird dadurch nicht wesentlich steigen. Zum anderen sollten Sie separate Kampagnen für jede Sprache einrichten, die von Ihrer Website unterstützt wird, und sicherstellen, dass Ihre Anzeigen in jeder dieser Kampagnen in der jeweils relevanten Sprache erscheinen. In Fortsetzung des Beispiels von oben heißt das, dass Sie selbst dann, wenn Sie eine spanischsprachige Website haben, kaum Erfolg haben werden, wenn Ihre Anzeigen nur in Englisch angezeigt werden. Drittens und letztens gilt es, darauf zu achten, dass Sie beim Integrieren von Händlern in Ihre mehrsprachigen Websites sicherstellen müssen, dass die Sprache der Website mit der Sprache des integrierten Händlers übereinstimmt.

Suchmaschinen bieten Ihnen auch eine Reihe von Optionen, um Benutzer an bestimmten Orten anzusprechen. Die genauen Parameter unterscheiden sich zwar von Suchmaschine zu Suchmaschine, aber in den meisten Fällen können Sie Ihr Targeting nach Kontinent, Land, Region oder Stadt ausrichten. Jede Suchmaschine verwendet auch leicht unterschiedliche Verfahren, um herauszufinden, ob ein Benutzer in die jeweilige geografische Einteilung passt. Ganz allgemein werden aber vor allem drei Aspekte berücksichtigt: 1) die Domain-Erweiterung, über die der Benutzer sucht (so werden z.B. Benutzer von Google.de als in Deutschland ansässig angesehen), 2) die etwaige Verwendung eines geografischen Ortes im Suchbegriff (so werden einem Benutzer, der nach „Autohändler Hamburg“ sucht, Anzeigen angezeigt, für die als Targeting-Option „Hamburg“ festgelegt wurde) und 3) der physische Standort des Suchenden, ermittelt anhand seiner IP-Adresse. Diese letzte Angabe kann verwendet werden, um festzustellen, ob einem Benutzer Anzeigen angezeigt werden sollen, die für bestimmte Regionen oder Städte gedacht sind, und um das Land zu ermitteln, von dem aus die Suche gestartet wird (sofern dies nicht schon durch die Domain-Erweiterung deutlich geworden ist). So werden zum Beispiel Benutzern mit einer IP-Adresse in Österreich, die bei Google.de nach etwas suchen, Anzeigen angezeigt, die auf Österreich ausgerichtet sind. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wie das Geo-targeting-System von Google funktioniert, klicken Sie bitte hier.

Ich muss zugeben, dass ich beim Geo-targeting nach Stadt oder Region relativ wenig Erfahrung habe. Daher überlasse ich es Benutzern, die auf diesem Gebiet besser bewandert sind, Ratschläge zur optimalen Benutzung dieser Option zu geben. Wenn sich also unter den Lesern dieses Blogs Experten befinden, die sich bei diesem Thema richtig gut auskennen, würde ich mich freuen, wenn sie uns allen über die Kommentarfunktion entsprechende Tipps gäben! Jeder Advertiser sollte jedoch auf jeden Fall die Sichtbarkeit seiner Anzeigen mittels ortsbezogenem Targeting mindestens auf bestimmte Länder einschränken. Wenn Ihre Website über eine große Menge an Inhalten verfügt, die nur für ein einziges Land relevant sind (z.B. eine Website, auf der Produkte nur mit ihren US-Dollar-Preisen aufgeführt werden), würde ich empfehlen, die Anzeigen für diese Website nur auf Benutzer in diesem Land auszurichten. Diejenigen von Ihnen, die die Geo-targeting-Funktionalität von eBay Partner Network nutzen und bei denen der Großteil der Einnahmen durch eBay generiert wird, sollten ihre Entscheidung jedoch davon abhängig machen, bei welchen eBay-Programmen sie Mitglied sind, und ihre Anzeigen überwiegend in den entsprechenden Ländern erscheinen lassen. Wenn Sie also zum Beispiel nur bei den Programmen eBay DE, eBay AT und eBay CH angemeldet sind, würde ich die Anzeigen nur für Benutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz einrichten. Sollen die Anzeigen in mehreren Ländern geschaltet werden, würde ich für jedes Land eine eigene Kampagne einrichten. Dies hat zwei Gründe: Zum einen können Sie dadurch einfacher sicherstellen, dass Ihre Anzeigen in jedem Land in der jeweiligen Sprache angezeigt werden, und zum anderen erzielen unterschiedliche Länder zumeist unterschiedliche Konversionsraten, sodass der Erlös pro Klick für den Traffic aus den einzelnen Ländern unterschiedlich ausfallen wird. Wenn für jedes Land und Keyword eine eigene Kampagne eingerichtet wird, können Sie Ihre Gebote für ein und dasselbe Keyword an die Gegebenheiten des jeweiligen Marktes anpassen.

Suchnetzwerke

Sowohl Google als auch YSM bieten ihren Advertisern die Möglichkeit festzulegen, ob die Anzeigen nur auf den eigenen Websites (also Google oder Yahoo! Search) oder im gesamten Suchnetzwerk, das diese Firmen unterhalten, geschaltet werden sollen. Bei Verwendung der Suchnetzwerke werden Ihre Anzeigen auch bei relevanten Suchen auf Websites wie eBay, Amazon und Shopping.com angezeigt.

Um diese Suchnetzwerke optimal zu nutzen, empfiehlt es sich, mit Referrer-URL-Tracking zu arbeiten, damit Sie die Performance Ihrer Anzeigen auf den einzelnen Websites in diesen Netzwerken prüfen können. Bei Google und bei YSM gibt es die Möglichkeit, sich die Anzahl der Klicks anzeigen zu lassen, die von diesen Domains kommen, und jede gute Analyselösung dürfte ebenfalls über Funktionen verfügen, mit denen Konversionen nach der Referrer-URL verfolgt werden können.

Nach meiner Erfahrung liegen die Konversionsraten bei Traffic, der aus Suchnetzwerken stammt, in der Regel um 10 % bis 20 % unter denen des Traffics, der direkt von den Google- und Yahoo! Search-Suchwebsites kommt. Dieser Durchschnittswert kann jedoch von Website zu Website deutlich unterschiedlich ausfallen. Einige Websites innerhalb des Netzwerks zeigen eine bessere Performance als die Google- und Yahoo!-Suchwebsites, andere dagegen performen deutlich schlechter.

Während die Suchnetzwerke von Google und YSM recht ähnlich funktionieren, weisen die Tools, mit denen Sie das Aussehen Ihrer Anzeigen in den jeweiligen Netzwerken optimieren können, einige wesentliche Unterschiede auf. YSM bietet dabei seinen Advertisern eine größere Flexibilität als Google. Bei YSM können Sie bis zu 250 Domains, Sub-Domains und Unterverzeichnisse im gesamten Suchnetzwerk festlegen, auf denen Ihre Anzeigen nicht erscheinen sollen. Auf diese Weise lassen sich die Kosten für das Schalten von Anzeigen in den Teilen des YSM-Netzwerks verringern, die unterdurchschnittlich performen. Bei Google fehlt diese Funktion trotz entsprechender Forderungen aus der Advertiser-Community – hier können Sie lediglich allgemein festlegen, ob Ihre Anzeigen im Google-Suchnetzwerk erscheinen sollen. Um diesen Mangel zu umgehen, bitten wir Google, die Anzeigen, die von Domains einiger unserer sehr großen Publisher stammen, bei eBay auszuschließen. Dadurch wird aber natürlich nicht verhindert, dass deren Anzeigen an anderer Stelle des Suchnetzwerks von Google präsentiert werden. In solchen Fällen benachrichtigen wir den Partner entsprechend, damit sichergestellt wird, dass die Anzeigen für dessen Website nicht bei eBay erscheinen und es nicht zu einem ungewollten „Roundtripping“ kommt.

Sie können zwar nicht verhindern, dass Ihre Anzeigen auf bestimmten Websites im Suchnetzwerk von Google erscheinen, aber es gibt eine Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Ihre Gebote im Suchnetzwerk mehr die Qualität dieses Traffics berücksichtigen. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass diese Möglichkeit nicht offiziell von Google unterstützt wird. Und so geht’s: Starten Sie Ihre Kampagnen bei Google und dem Suchnetzwerk und sorgen Sie dafür, dass das Referrer-URL-Tracking aktiviert ist. Analysieren Sie dann den Performance-Unterschied zwischen Google und den anderen Teilen des Suchnetzwerks. Achten Sie dabei darauf, dass die Kampagnen bereits lange genug gelaufen sind, um einen ausreichend stabilen Trend bei der relativen Performance der beiden Traffic-Arten zu erhalten. Sollte es einen deutlichen Performance-Unterschied zwischen Google und dem Suchnetzwerk von Google geben, erstellen Sie Duplikate Ihrer bestehenden Kampagnen. Legen Sie fest, dass Ihre bestehenden Kampagnen nur bei Google erscheinen sollen, und legen Sie für die Duplikate fest, dass diese bei Google und im Google-Suchnetzwerk anzuzeigen sind (es ist nicht möglich, Google auszuschließen). Legen Sie schließlich die Gebote für die Keywords für diese beiden Kampagnengruppen fest und berücksichtigen Sie dabei die unterschiedliche Performance von Google und dem Google-Suchnetzwerk. Wenn zum Beispiel Ihr Erlös pro Klick für Traffic vom Suchnetzwerk 15 % niedriger ist als der für Traffic von Google, legen Sie für das Suchnetzwerk einen maximalen CPC-Betrag fest, der um 15 % unter dem für dieselben Keywords in Ihren Nur-Google-Kampagnen liegt.

Solange alle anderen Komponenten für die Bestimmung des Qualitätsfaktors zwischen den Nur-Google-Kampagnen und den Suchnetzwerk-Kampagnen identisch sind, werden die Anzeigen für die Nur-Google-Kampagnen aufgrund der höheren Gebote denen in den Kampagnen vorgezogen, die sowohl Google als auch das Suchnetzwerk umfassen. Auf diese Weise kommt der meiste Traffic der Google-plus-Suchnetzwerk-Kampagnen vom Suchnetzwerk, und durch die unterschiedlichen Gebote ergibt sich für die beiden Kampagnenarten ein ungefähr ausgeglichener ROI. Sie sparen so nicht nur Geld beim Suchnetzwerk von Google, sondern Sie können auch höhere Beträge bei Google selbst bieten (und so mehr hochwertigen Traffic aus dieser Quelle generieren), als dies bei Kampagnen der Fall ist, die eine Mischung aus Google-Traffic und Suchnetzwerk-Traffic enthalten.

Ich möchte nicht verschweigen, dass die oben dargestellte Vorgehensweise ihre Haken hat. Zum einen ist das Ganze eine Art „Hack“ und wird von Google offiziell nicht unterstützt. Sie sollten also nicht allzu viel Hilfe von Ihrem Google-Kundenbetreuer erwarten, wenn es um die Implementierung dieser Methode geht. Außerdem funktioniert die Trennung zwischen Google- und Suchnetzwerk-Traffic nicht hundertprozentig. Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens kann es passieren, dass die CPC-Differenz wettgemacht wird und Keywords aus der Suchnetzwerk-Kampagne bei Google angezeigt werden, da Keywords in Ihren Suchnetzwerk-Kampagnen in einigen Fällen einen höheren Qualitätsfaktor aufweisen als bei Ihren Nur-Google-Kampagnen, und zweitens kann es vorkommen, dass im Rahmen der Google-Tests zur Berechnung des Qualitätsfaktors Keywords aus den Suchnetzwerk-Kampagnen bei Google erscheinen, obwohl die Nur-Google-Variante desselben Keywords einen höheren Qualitätsfaktor und einen höheren maximalen CPC-Betrag aufweist. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Methode im Großen und Ganzen zu einer Verbesserung des ROI für meine Google-Kampagnen führt, ohne das Traffic-Aufkommen zu beeinträchtigen.

Content-Netzwerke

Google, YSM und AdCenter bieten Advertisern über ihre Content-Netzwerke auch die Möglichkeit, Anzeigen nicht nur auf Suchwebsites, sondern auf anderen Websites anzuzeigen. Dabei wird in allen drei Fällen mit Kontext-Targeting gearbeitet, um die keywordbasierten Anzeigen eines Advertisers mit dem Inhalt relevanter Internetseiten abzugleichen. Im Durchschnitt ist die Performance von Traffic, der von diesen Content-Netzwerken stammt, hinsichtlich Klickrate und Erlös pro Klick eher schlechter als die des Traffics, der über Suchnetzwerke generiert wurde. Das hat dazu geführt, dass diese Netzwerke bei Advertisern nicht den besten Ruf genießen. Werden diese Content-Netzwerke jedoch mit Umsicht eingesetzt, lässt sich auch mit ihnen zusätzlicher Traffic mit einem guten ROI generieren. Sie sollten daher nicht von vornherein automatisch ausgeschlossen werden. Ich muss dabei aber auch erwähnen, dass meiner Erfahrung nach die Content-Netzwerke von YSM und AdCenter zu wenig Traffic generieren und dieser Traffic dann auch noch von geringer Qualität ist. Nach meinem Dafürhalten lohnt es sich daher nicht, zu viel Zeit für diese Netzwerke zu investieren – bleiben Sie lieber beim Content-Netzwerk von Google, solange Sie nicht auch noch das letzte bisschen Zusatz-Traffic brauchen.

Beim Kaufen von Traffic bei diesen Content-Netzwerken ist es vor allem wichtig sicherzustellen, dass der Betrag, den Sie für Traffic bezahlen, in einem vernünftigen Verhältnis zum Wert dieses Traffics steht. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass der maximale CPC-Betrag für Keywords beim Content-Netzwerk geringer ausfallen sollte als beim Suchnetzwerk. Bei Content-Netzwerken spielt es eine noch größere Rolle als bei Suchnetzwerken, wie Sie Ihre Keywords in Anzeigengruppen organisieren. Je mehr Sie Ihre Anzeigengruppen um eine kleine Zahl von Keywords herum bilden können, die eng an ein individuelles Thema gebunden sind, desto besser sind die Chancen, dass für Ihre Anzeige wirklich relevante Seiten in den Content-Netzwerken gefunden werden. Sie können auch festlegen, dass Ihre Anzeigen auf Websites angezeigt werden, die zu bestimmten Kategorien gehören (z.B. Websites mit nicht jugendfreien Inhalten), oder die Schaltung der Anzeigen für einzelne Domains, Sub-Domains und Unterverzeichnisse innerhalb des Content-Netzwerks verhindern (einschließlich Google, das, wie oben erwähnt, diese Möglichkeit bei seinem Suchnetzwerk nicht bietet). Eine intelligente Nutzung dieser Domain-Sperrfunktion kann nicht nur zu einem deutlichen Anstieg Ihres ROI beitragen, sondern erlaubt es Ihnen gleichzeitig, von der erweiterten Reichweite zu profitieren, die Content-Netzwerke bieten.

Im nächsten Teil dieser Serie werde ich mich mit der Frage beschäftigen, wie Sie ermitteln können, wie viel Sie für Ihren Suchmaschinen-Traffic bezahlen möchten, und wie Sie diese Ausgaben auf sinnvolle Weise optimieren, um einen möglichst hohen ROI aus Ihren SEM-Aktivitäten zu erzielen.

Chris Howard
Leiter des europäischen eBay Partner Network-Teams und ehemaliger SEM-Manager bei eBay UK

Hinweise für Publisher, die gleichzeitig eBay-Verkäufer sind

Friday, February 5th, 2010

2007 haben wir das eBay-Partnerprogramm in den USA für eBay-Verkäufer geöffnet, die Websites außerhalb von eBay betreiben. Jetzt steht das Programm allen eBay-Mitgliedern weltweit offen. Auf diese Weise möchten wir eBay-Verkäufern die Möglichkeit geben, durch das Generieren von Traffic zu ihren eigenen eBay-Angeboten zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Wir haben festgestellt, dass viele Verkäufer ePN-Links in ihre Websites integriert haben, um so ihren Besuchern einen zusätzlichen Wert zu bieten und ihr Einkommen durch zusätzliche Einnahmequellen zu verbessern. Die folgenden Beispiele sollen einen Eindruck von den unterschiedlichen Möglichkeiten vermitteln, wie Sie ePN erfolgreich in Ihre Website integrieren können:

  • Sie können für Angebote zu Produkten werben, die die von Ihnen verkauften Artikel ergänzen. So könnten Sie z.B. als Verkäufer von Kameras bei eBay Angebote bewerben, in denen Zubehör, Bilderrahmen oder passende Bücher verkauft werden.
  • Außerdem können Sie Werbung für andere passende Artikel machen, an denen Ihre Kunden Interesse haben könnten. Wenn Sie z.B. Handtaschen verkaufen, könnten Sie das neue Widget „Clothing Shoes & Accessories“ (nur in den USA) verwenden oder für Schmuckangebote werben.
  • Wir haben festgestellt, dass es sich in fast jeder Sparte lohnt, für die WOW! Angebote bei eBay Deutschland bzw. die Daily Deals bei eBay.com oder die Big Deals bei eBay Australien zu werben – Sie werten damit Ihre Website auf und machen sie für Besucher attraktiver.
  • Auch das Werben für das WorldofGood.com-Programm bringt bei fast allen Artikeln, die Sie anbieten, Mehrwert für Ihre Website. Das Präsentieren umweltfreundlicher Produkte ist eine hervorragende Möglichkeit, die Kundenbindung zu stärken.

Sie sehen also, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Werbung für eBay-Angebote zu machen und so nicht nur für eine für Kunden attraktive Website zu sorgen, sondern gleichzeitig auch zusätzliche Provisionen zu verdienen, ohne dadurch die Umsätze bei Ihren eigenen eBay-Angeboten zu schmälern.

Im Zuge des weiteren Ausbaus dieser Partnerschaften fordern wir jetzt unsere eBay-Verkäufer, die auch als Publisher tätig sind, auf, alles zu tun, um sicherzustellen, dass ihr Traffic nicht von eBay stammt.

Was heißt das genau? Wenn Sie einen Shop außerhalb von eBay betreiben, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Traffic unabhängig von eBay generiert wird. Dies können Sie durch Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, „Pay Per Click“-Kampagnen zu Ihrer eigenen Website, die Veröffentlichung interessanter und nützlicher Informationen in passenden Foren mit einem Link zu Ihrer Website usw. erreichen. Egal, welche Methoden Sie verwenden – entscheidend ist, dass diese separat und unabhängig von eBay-Websites sind.

Laut unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für eBay- und Half.com-Advertiser ist insbesondere Folgendes untersagt:

(b)(1)(iv) In allen eBay-Programmen ist die Platzierung von Werbeinhalten auf der eBay-Website selbst unzulässig (zum Beispiel in Ihren Angeboten, auf Ihrer Mich-Seite, in Ihrem Shop oder in eBay-Diskussionsforen).

(b)(1)(vi) In allen eBay-Programmen ist die Umleitung von Endbenutzern von der eBay-Website auf eine Partner-Website untersagt, sofern bei einer solchen Umleitung die Möglichkeit besteht, dass der Endbenutzer sich über einen Link, der ein Cookie für den Partner platziert, zur eBay-Website zurückklickt.

Besonders häufig stellen wir die folgenden Verstöße gegen diese Bestimmungen fest:

  • Auf der eBay-Website wird ein Link oder ein Widget mit Links verwendet, der bzw. das den Benutzer von eBay zur Website des Partners umleitet.
  • Es wird ein Link oder ein Widget mit Links verwendet, über den oder das ein neues Fenster geöffnet wird (z.B. zur vergrößerten Anzeige von Bildern, zum Anzeigen weiterer Details zu einem Produkt usw), wodurch auf dem Computer des Benutzers ein Cookie des Partners abgelegt wird, wenn der Endbenutzer wieder zum Angebot zurückkehrt.
  • Es werden Merchandising-Widgets verwendet, die auf dem Computer des Benutzers ein Cookie ablegen, wenn dieser sich durch andere Angebote bei eBay klickt.
  • Über AdCommerce, das eBay-Produkt zum Schalten von Werbung, werden Anzeigen gekauft, mit dem Traffic von eBay zur Partner-Website des Verkäufers geleitet wird.

Wenn ein eBay Partner Network-Partner eine der oben genannten Methoden anwendet, kann sein ePN-Konto gesperrt und in letzter Konsequenz auch aufgehoben werden. Außerdem kann eine Rückzahlung von Provisionen verlangt werden. Es lohnt sich also, die verwendeten Methoden nochmals zu prüfen, um etwaige Probleme mit Ihrem Konto auszuschließen.

Außerdem möchten wir Sie noch einmal daran erinnern, Ihr eBay-Mitgliedskonto mit Ihrem eBay Partner Network-Konto zu verknüpfen, damit wir Publisher, die auch als eBay-Verkäufer auftreten, besser unterstützen und besser mit ihnen kommunizieren können. Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, lesen Sie den Abschnitt „Ihr eBay-Mitgliedskonto kann jetzt mit Ihrem eBay Partner Network-Konto verknüpft werden“ in diesem Blog-Eintrag.

Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit und Ihre Teilnahme am Partner-Programm.

Ihr eBay Partner Network-Team

Wie kann ich die Qualität meiner Website verbessern?

Wednesday, August 19th, 2009

Hallo zusammen,

Eine Frage, die seit der Bekanntgabe von Quality Click Pricing immer wieder gestellt wird, lautet: Wie kann ich die Qualität meines Traffics verbessern?  Als Publisher haben Sie entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Traffics, den Sie auf eBay-Websites lenken.  Das von Ihnen gewählte Geschäftsmodell, die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website, die Art und Weise, wie Sie Traffic auf unsere Websites leiten, und die Einstiegsseite, zu der Sie Ihre Besucher leiten, sind dabei von großer Bedeutung.  Grundsätzlich kommt es jedoch vor allem auf zwei Dinge an: 1. der Käufer steht an erster Stelle und 2. testen Sie Ihre Website ständig.  Wenn Sie sich an diese beiden Kriterien halten, werden Sie bald feststellen, dass sich Ihr Traffic verbessert und Ihre Provisionen steigen.

Wir haben einige Tipps für Sie:

Wählen Sie das richtige Geschäftsmodell aus.
• Am besten funktionieren Websites, die ihre Besucher zum Kaufen animieren. Diese Websites sind häufig produktorientiert und in den Kaufprozess integriert.  Besonders erfolgreich sind beispielsweise Websites, die Produktbewertungen enthalten, Preisvergleichs-Websites, Websites mit besonderen Schnäppchen oder Websites, die sich mit Nischenmärkten befassen.
• Der Traffic auf Ihrer Website – gleich, ob Sie dafür zahlen oder nicht – sollte möglichst hochwertig sein.  Je besser die Qualität des Traffics auf Ihrer Website ist, desto höher sind die Chancen, dass der Traffic, den Sie eBay zuführen, ebenfalls hochwertig ist – und umgekehrt.  Wenn Sie kostenpflichtige Optionen nutzen, um Traffic auf Ihre Website zu lenken, sollten Sie sicherstellen, dass dieser Traffic möglichst zielgerichtet ist. Versuchen Sie außerdem, Ihre Website hinsichtlich des SEO-Rankings zu optimieren.  (Von Wil Reynolds gibt es einen hervorragenden Gast-Blog-Eintrag zu SEO, den Sie bei Gelegenheit lesen sollten.) 

Sorgen Sie für ein positives Nutzererlebnis.
• Entwickeln Sie relevante Inhalte und aktualisieren Sie sie regelmäßig, um das Interesse Ihrer Besucher aufrechtzuerhalten.
• Motivieren Sie Ihre Besucher, eigene Inhalte, wie z.B. Produktbewertungen, bereitzustellen. Engagierte Besucher kehren gern zu Ihrer Website zurück.
• Integrieren Sie eBay-Angebote in Ihre Website. Diese Angebote bieten eine höhere Erfolgsquote als statische Werbemittel oder Text-Links, wenn diese nicht in relevante Inhalte eingebettet sind.
• Verwenden Sie alle verfügbaren Informationen, die Ihnen Aufschluss über die demografischen Charakteristiken und die Interessen Ihrer Besucher geben, um möglichst relevante Angebote zu präsentieren.
• Weisen Sie die weitergeleiteten Besucher unmissverständlich darauf hin, dass sie zu eBay gesendet werden.
• Bieten Sie Ihren Besuchern keine zusätzlichen Anreize dafür an, dass sie auf einen eBay-Link klicken.

Optimierung von Einstiegsseiten
• Verwenden Sie die Geo-targeting-Funktionen, damit Ihr Traffic auch wirklich an die richtige eBay-Website weitergeleitet wird.
• Überlegen Sie sich sorgfältig, auf welcher Einstiegsseite von eBay Ihr Traffic landen soll. Die eBay-Startseite ist nicht immer der beste Ort.  Beispiel:
o Wenn Sie Produkte mit einem unserer Tools (z.B. individuelle Banner) anzeigen, versuchen Sie, einen Deep Link zur Artikelseite herzustellen.
o Wenn Sie beispielsweise eine Website zum Thema Modellautos betreiben, sollte der Link auf eine Suchergebnisseite für Modellautos verweisen.
o Benutzen Sie die erweiterten Suchfunktionen, um Ihre Einstiegsseiten noch zielgerichteter auszuwählen.
• Informieren Sie sich auch über die in Kürze verfügbare Einstiegsseitenoptimierung, bei der Sie durch das eBay Partner Network die Konversionsraten Ihres Traffics weiter verbessern können.

Kontinuierliches Optimieren und Testen!
• Versuchen Sie, jeder Platzierung oder Website eine andere Kampagnen-ID zuzuweisen, damit Sie die Statistiken und Ihren EPC zielgenau nachverfolgen können.
• Ihr EPC auf Kampagnen-Ebene ist ein hervorragender Indikator für die Qualität Ihre Traffics. Verwenden Sie sie, um sich auf Kampagnen zu konzentrieren, die gut funktionieren, und diejenigen zu optimieren, bei denen noch Verbesserungsbedarf besteht.
• Wenn Sie neue Methoden testen, denken Sie daran, eine neue Kampagne einzurichten und mit einem kleinen Traffic-Volumen anzufangen. Auf diese Weise können Sie die Qualität Ihres Traffics prüfen und sichergehen, dass sie zufriedenstellend ist.  Sie sollten die Änderungen nur dann auf den Rest Ihrer Website(s) übertragen, wenn Sie sicher sind, dass sich die neue Herangehensweise bewährt hat.

Sollten Sie selber auch einige Tipps haben, teilen Sie uns diese bitte mit, indem Sie diesen Eintrag kommentieren.

Tips zum Ausfüllen Ihrer Anmeldung

Tuesday, August 18th, 2009

Liebe Affiliates,

Da sich viele von Ihnen vorbereiten die Kampagnen der eBay Partnerprogramme von affilinet und TradeDoubler zum eBay Partner Network zu migrieren möchten wir die Gelegenheit nutzen um Ihnen ein paar Tips zum Ausfüllen der Bewerbung für das eBay Partner Network zu geben.

Bevor Sie starten möchten wir Sie darauf hinweisen dass die Informationen die Sie angeben eine sehr grosse Rolle in der Entscheidung hinsichtlich der Annahme Ihrer Bewerbung spielen. Deshalb ist es wichtig dass Sie sich Zeit nehmen um die Bewerbung komplett und so genau wie möglich auszufüllen.

Der erste Schritt in der Bewerbung ist das Lesen und Akzeptieren des eBay Partner Network Agreements, des Verhaltenscodex von eBay Partner Network und der eBay Partner Network-Datenschutzerklärung. Diese AGBs regeln welche Aktivitäten im eBay Partner Network gestattet und welche nicht gestattet sind. Während es verlockend ist diese AGBs zu akzeptieren ohne Sie gelesen zu haben, empfehlen wir dies nicht zu tun, die die AGBs eine ganz konkreten und realen Einfluss auf Ihren Annahme und Ihren Erfolg im eBay Partner Network haben.

Im nächsten Schritt geben Sie Ihre Kontaktinformationen ein. Es ist äußerst wichtig dass Sie gültige Kontaktdaten in das Formular eingeben. Wir respektieren die Privatsphäre unserer Publisher aber wir benötigen korrekte Kontaktinformationen um mit Ihnen in Verbindung treten zu können. Falsche Kontaktinformationen anzugeben ist ein sehr einfacher weg um bei der Bewerbung für das eBay Partner Network abgewiesen zu werden. Wenn die e-mail Adresse die Sie in Ihrem Account in affilinet oder TradeDoubler hinterlegt haben immer noch gültig ist so empfehlen wir die gleiche e-mail Adresse für die Anmeldung bei eBay Partner Network zu benutzen.

Auf der gleichen Seite werden Sie gefragt eine Beschreibung Ihrer Website einzugeben. Bitte stellen Sie hier so viel relevante Informationen wie möglich zur Verfügung, speziell Informationen bezüglich der Quellen des Traffics Ihrer Website, die Inhalte Ihrer Website und wie Sie vorhaben eBay zu integrieren. Jegliche Statistiken bezüglich Ihrer Seite wie beispielsweise die Anzahl der monatlichen Besucher sind ebenfalls hilfreich. Je mehr relevante und exakte Informationen Sie bereitstellen desto höher sind die Chancen dass Ihre Bewerbung beim eBay Partner Network erfolgreich ist.

Sie werden als gefragt Ihr Geschäftsmodell anzugeben. Wie bei allen anderen Angaben stellen Sie bitte sicher dass dieses korrekt ist. Ihr Geschäftsmodell zu verstehen ist wichtig für uns da es uns erlaubt unseren Service und Ratschläge genau daran anzupassen, beispielsweise indem wir Ihnen die passenden Tools und Integrationen empfehlen. Bitte beachten Sie dass bestimmte Geschäftsmodelle wie beispielsweise Herunterladbare Software, Elektronische Nachrichten oder Gutschein-Websites eine zusätzliche Freigabe benötigen. Wenn Sie eines dieser Geschäftsmodelle benutzen so sind Sie verpflichtet ein zusätzliches Formular auszufüllen und die Freigabe für dieses Geschäftsmodell zu erhalten.

Letztlich, wenn Sie sich für das eBay Partner Network bewerben so müssen Sie die URL der Website die Sie für die Bewerbung von eBay benutzen angeben. Sie werden auch aufgefordert den Besitz der Website Domain zu validieren indem Sie eine kleine Textdatei in das Basisverzeichnis der Domain zu laden. Dies ist erforderlich um uns die Überprüfung der Qualität der Websites im eBay Partner Netzwerk zu erleichtern.

Für weitere Tips bezüglich der Bewerbung zum eBay Partner Network empfehlen wir TheNicheStoreBuilder.com’s “7 Tips for Getting Accepted into ePN – eBay Affiliate Network”. Der Artikel gibt eine Anzahl von hilfreichen Tips wie man ein Mitglied des eBay Partner Networks wird. Für weitere Informationen empfehlen wir ebenfalls unsere FAQs zu lesen.

eBay Partner Network Team

Voraussetzungen für die Aufnahme ins eBay Partner Network

Monday, July 13th, 2009

Hallo,
wir erhalten häufig Anfragen dazu, welche Voraussetzungen für die Aufnahme ins eBay Partner Network erfüllt werden müssen. Kürzlich sind wir auf einen tollen Blog-Beitrag gestoßen, der sehr gut beschreibt, was man tun muss, um in das ePN aufgenommen zu werden. Der Beitrag stammt von TheNicheStoreBuilder.com, heißt „7 Tips for Getting Accepted into ePN – eBay Affiliate Network“ (7 Tipps, wie man es schafft, in das eBay Partner Network aufgenommen zu werden) und bietet interessante und informative Tipps für alle, die ePN-Partner werden möchten.
Zusätzlich zu den oben genannten Tipps möchten wir betonen, wie wichtig es ist, Ihre Anwendung mit gültigen Kontaktinformationen zu versehen. Wir verstehen zwar den Wunsch, nicht allzu viele Daten herauszugeben, aber die Angabe falscher Telefonnummern und/oder Kontaktdaten führt zur sofortigen Disqualifikation. Es liegt uns sehr viel daran sicherzustellen, dass Sie nicht wegen vermeidbarer Kleinigkeiten ausgeschlossen werden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung beim ePN unbedingt Ihre richtigen Kontaktdaten an und erläutern Sie uns, wie Sie Traffic für Ihre Website generieren und für eBay werben möchten. Je mehr wir über Ihr Geschäftsmodell erfahren, desto einfacher ist es für uns, eine klare und korrekte Entscheidung zu treffen.
Ihre Kommentare, Anregungen und Fragen sind uns immer willkommen. Zögern Sie bitte nicht, wenn Sie uns zu diesem Thread etwas mitteilen möchten. Wir werden auf Ihr Anliegen reagieren.
Weiterhin viel Erfolg!
Amanda
eBay Partner Network-Team

Schützen Sie Ihre Kontoinformationen

Friday, November 21st, 2008

Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie als Partner des eBay Partner Network unbedingt geeignete Maßnahmen ergreifen sollten, um den Schutz Ihrer Kontoinformationen zu gewährleisten. Dies gilt für Ihr ePN-Konto ebenso wie für Ihr Bankkonto. Es treten immer wieder Sicherheitsrisiken auf, und Sie sollten wissen, wie Sie sich am besten schützen können. Die folgenden Schritte beschreiben sinnvolle Maßnahmen, die zur Sicherheit Ihres ePN-Kontos beitragen:

  • Vergewissern Sie sich immer, dass in Ihrem Browser www.ebaypartnernetwork.com als Domänenbezeichnung angezeigt wird, bevor Sie Ihren Mitgliedsnamen und Ihr Passwort eingeben.
  • Geben Sie die Adresse für eBay Partner Network immer direkt in die Adresszeile Ihres Browsers ein, wenn Sie sich einloggen möchten. Klicken Sie nicht auf Hyperlinks oder auf Links in Suchergebnissen, um auf unsere Website zu gelangen. Wenn Sie eine Mitteilung erhalten, die dem Anschein nach von eBay Partner Network stammt, klicken Sie nicht auf die darin enthaltenen Hyperlinks. Kopieren Sie stattdessen die Adresse und fügen Sie sie direkt in die Adresszeile Ihres Browsers ein.
  • Geben Sie Ihren Mitgliedsnamen und Ihr Passwort nicht an andere Personen weiter.
  • Erstellen Sie ein sicheres Passwort, das nicht leicht erraten werden kann. Verwenden Sie für eBay Partner Network nicht dasselbe Passwort wie für Ihre E-Mail, Ihre Bankkonten oder für das Einloggen bei Ihrem Computer. Alle Ihre Konten bleiben besser geschützt, wenn Sie für jeden Zweck unterschiedliche Passwörter verwenden.
  • Wir bitten Sie niemals per E-Mail um die Angabe vertraulicher Informationen oder Ihrer Einlog-Daten. Seien Sie auf der Hut vor betrügerischen E-Mails und Websites, die Sie auffordern, Ihre persönlichen Daten anzugeben. Verwenden Sie Ihr Passwort nur zum Einloggen bei ebaypartnernetwork.com und tragen Sie es in keine anderen Formulare ein.

Wenden Sie sich bitte sofort an den Kundenservice, wenn Sie befürchten, dass Ihr Konto missbräuchlich verwendet wird, oder wenn Sie feststellen, dass Ihre persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen ohne Ihr Wissen geändert wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr eBay Partner Network-Team

Zahlungen bei eBay Partner Network

Tuesday, July 29th, 2008

Die Bezahlung bei eBay Partner Network erfolgt ohne große Umstände. Sie erhalten Ihre Zahlung um den 25. jedes Monats in einer der fünf folgenden Währungen: US-Dollar, Euro, Britisches Pfund, Australischer Dollar oder Kanadischer Dollar. Sie können wählen, ob Sie per Überweisung (in 11 Ländern verfügbar) oder per PayPal bezahlt werden möchten. Beide Optionen sind kostenlos – bei PayPal-Zahlungen fallen weder Gebühren für Zahlungen auf Privat- oder Geschäftskonten noch Gebühren für Auslandstransaktionen an! Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Fragen und Antworten.

Fragen und Antworten zum eBay Partner Network

Tuesday, July 29th, 2008

Zunächst einmal ein großes Dankeschön an alle für all die hilfreichen Rückmeldungen und Fragen, die uns seit dem Start der Website erreicht haben!

Einige Fragen werden immer wieder gestellt, sodass es uns sinnvoll erscheint, die Antworten hier zu veröffentlichen, damit jeder auf sie zugreifen kann. Wir werden diese Liste (und die Hilfe) bei Bedarf ständig erweitern.

Ausführlichere Hilfeinformationen finden Sie im Benutzerhandbuch in der eBay Partner Network-Hilfe (Einloggen erforderlich), aber die Fragen und Antworten unten dürften eine solide Grundlage für einen guten Start bilden und eventuelle Unklarheiten ausräumen. Wir sagen nochmals Danke für Ihre Rückmeldungen und Ihre Unterstützung für eBay Partner Network!

Welche Zahlungsmethoden werden von eBay Partner Network unterstützt?

eBay Partner Network bietet die Bezahlung per PayPal und per Überweisung an.

PayPal steht derzeit in allen teilnehmenden Ländern zur Verfügung. Die Eröffnung eines PayPal-Kontos ist kostenlos und denkbar einfach. Bei PayPal-Zahlungen fallen keine Gebühren für die Zahlung auf Privat- oder Geschäftskonten und auch keine Auslandsgebühren an – Sie erhalten also denselben Betrag wie bei einer Zahlung per Überweisung. Die diesbezüglichen Informationen in unseren Hilfeseiten sind nicht korrekt und werden demnächst richtiggestellt. Wir bitten um Entschuldigung.

Die Zahlung per Überweisung wird derzeit in den folgenden Ländern (und Währungen) angeboten: Australien (AUD), Belgien (Euro), Deutschland (Euro), Frankreich (Euro), Großbritannien (GBP), Italien (Euro), Kanada (CAD), Niederlande (Euro), Österreich (Euro), Spanien (Euro) und USA (USD).

Wie entscheidet eBay über die Annahme oder Ablehnung von Aufnahmeanträgen?

eBay Partner Network (und jeder eBay-Advertiser) kann bei der Auswahl seiner Partner unterschiedliche Kriterien anlegen. In einigen Fällen stimmen diese Kriterien nicht mit denen von Commission Junction überein. Das bedeutet, dass vormals akzeptierte Publisher nun möglicherweise nicht mehr akzeptiert werden, und in anderen Fällen werden nun vielleicht vormals abgelehnte Publisher akzeptiert. Wenn Sie abgelehnt wurden und vorher am eBay-Partnerprogramm bei Commission Junction teilgenommen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und teilen Sie uns Ihre PID-Informationen mit, damit wir uns der Angelegenheit annehmen können. Die Regeln stehen beim eBay Partner Network-Team und bei den Advertisern kontinuierlich auf dem Prüfstand und Ihr Feedback ist daher jederzeit willkommen.

Wie lauten die eBay Partner Network-Entsprechungen für CJ-Begriffe wie „PID“ und „SID“ und welche Begriffe sind für die Migration am relevantesten?

Die wichtigsten eBay Partner Network-IDs für die Migration sind die Kampagnen-ID und die persönliche ID.

Die PID bei Commission Junction entspricht in etwa der Kampagnen-ID („campid“) bei eBay Partner Network.
Die SID bei Commission Junction entspricht mehr oder weniger der persönlichen ID („customid“) bei eBay Partner Network.

Wann werden die Berichte aktualisiert und wann werden Klicks/Transaktionen angezeigt?

Klicks und Zugriffe werden innerhalb von ca. 4 Stunden nach dem Klick bzw. der Aktion in der ePN-Benutzeroberfläche angezeigt. Aktionen (z.B. Gebote, neue Registrierungen) werden spätestens bis 24 Uhr am nächsten Tag bereitgestellt. Beachten Sie bitte, dass für eBay Partner Network die Uhrzeit an der US-Pazifikküste maßgeblich ist.

Warum scheinen Transaktionsberichte und Zusammenfassungsstatistiken leicht voneinander abzuweichen?

Zusammenfassungsstatistiken basieren auf dem Transaktionsdatum, während Transaktionsberichte auf dem Sendedatum basieren, damit sichergestellt ist, dass die herunterladbaren Transaktionsberichte den endgültigen Stand widerspiegeln. Transaktionen werden typischerweise 1 Tag nach dem Transaktionsdatum gesendet, Advertiser haben jedoch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt noch Korrekturen zu senden, die dann aber das Transaktionsdatum tragen.

Außerdem ist beim Kombinieren von Programmen zu beachten, dass Zusammenfassungsstatistiken nur vier Werte enthalten: Zugriffe, Klicks, Einkünfte und EPC. Da Advertiser möglicherweise andere Werte als Grundlage für ihre Auszahlungen verwenden, bieten die Angaben in den Zusammenfassungsstatistiken die einzigen gemeinsamen Werte, die den Publishern einen programmübergreifenden Vergleich der Aktivitäten und Einnahmen erlauben.

Wie kann ich auf eBay Partner Network migrieren, wenn ich derzeit mit Editor Kits arbeite?

Die beste Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass Editor Kits auf Ihrer Website ordnungsgemäß mit eBay Partner Network funktionieren, besteht darin, sie mit eBay Partner Network als Anbieter zu implementieren. Loggen Sie sich dazu bei Ihrer Publisher-Benutzeroberfläche ein, öffnen Sie die Registerkarte „Tools“, klicken Sie auf „Widgets“ und wählen Sie „Editor Kit“. Sie werden aufgefordert, sich mit einem eBay-Mitgliedsnamen und dem zugehörigen Passwort einzuloggen. Wählen Sie das Programm und alle Abmessungen/Größen usw. für Ihr Widget. Klicken Sie auf „Weiter“. Die Seite „Sniplet-Vorschau” wird angezeigt. Kopieren Sie einfach den Sniplet-Code aus dem Feld „Quellcode für Sniplet“ und fügen Sie ihn an der gewünschten Stelle ein.

HINWEIS: Denken Sie daran, auf der Seite „Editor Kit erstellen“ unter „Tracking-Services“ „eBay Partner Network“ als Anbieter auszuwählen und Ihre Kampagnen-ID einzugeben, damit Ihre Links wunschgemäß funktionieren.

Weitere Informationen finden Sie unter „Editor Kit“ im Abschnitt zu den Tools im Benutzerhandbuch in der Hilfe. (Sie müssen bei eBay Partner Network eingeloggt sein, um das Benutzerhandbuch aufrufen zu können.)

Wie kann ich am besten dafür sorgen, dass meine Linkstrukturen korrekt sind?

Wir empfehlen allen Publishern, die folgenden Schritte auszuführen, um sicherzustellen, dass die Links und das Tracking für eBay Partner Network funktionieren.

  • Verwenden Sie den Link-Generator. Diesen finden Sie auf der Registerkarte „Tools“ in der Publisher-Benutzeroberfläche.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie über eine gültige Kampagnen-ID verfügen! Kampagnen und die zugehörigen IDs können Sie auf der Registerkarte „Kampagnen“ erstellen.
  • Implementieren und testen Sie die Links. Klicken Sie dazu einfach auf die Links und prüfen Sie dann nach 4 Stunden der entsprechenden Publisher-Statistik. Bedenken Sie, dass neue aktive Mitglieder und Erlösereignisse erst um Mitternacht des folgenden Tages (US-Pazifikzeitzone) in der Statistik erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie in der eBay Partner Network-Hilfe im Abschnitt „Tools“ des Benutzerhandbuchs. (Sie müssen bei eBay Partner Network eingeloggt sein, um das Benutzerhandbuch aufrufen zu können.)

Wo erhalte ich weitere Informationen und wie kann ich eBay Partner Network meine Tipps und Anregungen zukommen lassen?

Wenn Sie als Publisher weitere Informationen benötigen, stehen Ihnen die folgenden Ressourcen zur Verfügung:

Anleitung zum Migrationsvorgang
http://www.ebaypartnernetworkblog.com/english/ebay-partner-network-migration-guide/

Video-Infotour
http://forums.ebay.com/db2/thread.jspa?threadID=1000677298&tstart=0&mod=1207200266686

Diskussionsforen

http://forums.ebay.com/db2/forum.jspa?forumID=1000000047

Wenn Sie Tipps, Anregungen oder Vorschläge für das eBay Partner Network-Team haben, können Sie diese im folgenden eBay Partner Network-Diskussionsforum veröffentlichen:

Let’s Brainstorm Future Enhancements for eBay Partner Network Thread
http://forums.ebay.com/db2/thread.jspa?threadID=1000677295&tstart=0&mod=1207680622980

Häufige Fehler beim Generieren neuer Links

Tuesday, July 29th, 2008

Hallo,

um Sie bei der Migration Ihrer Links zu eBay Partner Network bestmöglich zu unterstützen, möchten wir hier auf einige der häufigsten Fehler hinweisen, die beim Generieren neuer Links passieren. Am besten lassen sich solche Fehler vermeiden, indem man den Link über die eBay Partner Network-Registerkarte „Tools“ neu erstellt. Wenn Sie den Link trotzdem selbst erstellen möchten, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

1. Vermeiden Sie Leerstellen in Ihrem Link, sowohl in den ID-Feldern als auch in der Ziel-URL.

2. Denken Sie daran, die eBay-Ziel-URL (nach „mpre=“) mit URL-Kodierung zu versehen. Beachten Sie auch, dass die persönliche ID („customid“) ebenfalls einer URL-Kodierung bedarf, sofern sie Sonderzeichen enthält.

* Wir arbeiten daran, dass die API sowohl die URL-Kodierung als auch das Unicode-Escaping automatisch übernimmt.

3. Geben Sie im Link Ihre Kampagnen-ID an ( nach „campid=“). Denken Sie dabei daran, dass „campid“ die Kampagnen-ID, nicht die Kampagnenbezeichnung, verlangt. Die Kampagnen-ID wird auf der Registerkarte „Kampagnen“ der Benutzeroberfläche angezeigt.

4. Der Standardwert für „toolid“ ist „10001“ für den Link-Generator. Wenn Sie „1“ oder „0“ verwenden, aktualisieren Sie bitte auf „10001“. Für Links, die von der API, RSS usw. erstellt werden, gilt ein anderer „toolid“-Wert.

5. Sorgen Sie dafür, dass Sie den richtigen „placementid“-Wert für das Land verwenden, in dem geworben werden soll. Die „placementid“-Werte sind abhängig vom jeweiligen Tool innerhalb des Programms. Die Liste der „placementid“-Werte für den Link-Generator finden Sie in der Anleitung zum Migrationsvorgang.

Wenn uns weitere häufige Fehler auffallen, werden wir sie hier veröffentlichen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen. Und auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Mitarbeit und Geduld während dieser Migrationsphase!