Google könnte zu viel Werbung „above the fold“ bestrafen

Der Großteil unserer Besucher gelangt über die natürliche Suche auf unsere Websites. Dabei leitet Google neue Kunden anhand ihrer Interessen und Suchanfragen auf unsere Seiten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Algorithmusänderungen von Google den Besucherstrom sofort beeinflussen können – und das nicht immer zum Besseren.

Vergangene Woche verkündete Google eine Algorithmusänderung, die das Seitenlayout betrifft. Websites mit zu vielen Anzeigen im oberen Bereich der Seite („above the fold“) sollen bestraft werden:

„Wie bereits erwähnt, haben sich einige Nutzer bei uns darüber beschwert, dass sie die gesuchten Inhalte nicht sofort finden können, nachdem sie auf ein Ergebnis klicken. Sie möchten aber die Inhalte sofort sehen können, ohne erst auf der Seite – vorbei an unzähligen Anzeigen – herunterscrollen zu müssen. Websites, die wenig Inhalt  ‚above the fold’ anzeigen, können von dieser Änderung betroffen sein. Wenn man auf eine Website klickt und der zuerst angezeigte Teil der Website nur wenig Inhalte aufweist, sondern stattdessen überwiegend Werbung enthält, wird die Nutzererfahrung stark beeinträchtigt. In Zukunft könnten solche Websites nicht mehr so weit vorne in den Suchergebnissen angezeigt werden.

Natürlich platzieren viele Websites Anzeigen ‚above the fold‘, denn diese Werbung ist wirksam und unterstützt die Publisher bei der Monetarisierung ihrer Online-Inhalte. Die Algorithmusänderung wirkt sich nicht auf Websites aus, die Anzeigen im normalen Rahmen ‚above the fold‘ platzieren, sondern nur auf Websites, deren Seitenanfang mit Werbung vollkommen überfrachtet ist und auf denen die eigentlichen Inhalte nur schwer zu finden sind. Von dieser Algorithmusverbesserung betroffen sind Websites mit nur wenigen sichtbaren Inhalten ‚above the fold‘ oder Websites, deren relevante Inhalte durch umfangreiche Werbeblöcke nach unten verschoben werden.“

Laut Google gibt es zwar kein offizielles Tool für die Bestimmung zu vieler Anzeigen, es wird jedoch empfohlen, mithilfe des Google-Tools Browser Size festzustellen, wie viel Seiteninhalte im Vergleich zu Anzeigen bei unterschiedlichen Bildschirmauflösungen angezeigt werden.

Google betont, dass weniger als 1 % aller Suchen von dieser neuen Änderung betroffen sind. Es soll jedoch auch das Bewusstsein dafür gesteigert werden, ob der Seitenanfang einer Website etwas zu werbelastig ist.

Danny Sullivan von „Search Engine Land“ verfasste dazu einen detaillierten Bericht und wir empfehlen Ihnen die Lektüre, um einen tieferen Einblick in die Änderungen zu gewinnen und Maßnahmen für Ihren Schutz zu ergreifen. Wir würden uns über Ihre Meinung in den Bemerkungen unten freuen. Wie hat sich diese Änderung auf Sie ausgewirkt? Welche Änderungen nehmen Sie an Ihrer Website vor?

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